Pressemitteilung

Weihnachtsschmuck: Worauf Katzenhalter achten sollten

Die Vorweihnachtszeit ist für Katzen besonders spannend. Es glitzert und blinkt, die Wohnung wird aus Katzensicht zur Spielwiese, fast wie bei Alice im Wunderland. Doch was so bezaubernd aussieht, kann zur realen Gefahr für den Stubentiger werden.

Tierheimkatze Wanda beim Weihnachtsfotografieren. Foto: © Desi Wehner

„Weihnachtsdekoration kann für Katzen in vielerlei Hinsicht verhängnisvoll werden“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V.. Nur zu gerne tippen die Samtpfoten beispielsweise die am Baum hängenden, bunten Kugeln an. Sind diese so wie üblich aus hauchdünnem Glas gefertigt und fallen dabei herunter, tappt der Vierbeiner alsbald in den Scherben herum. Schnittverletzungen können die Folge sein.

Die unter dem Namen Weihnachtsstern bekannte Pflanze ist um Weihnachten herum in fast allen Haushalten anzutreffen. Sie gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und ist damit giftig. Benagt die Katze die Pflanze, bekommt ihr das gar nicht gut.

„Am gefährlichsten kann für die Katze allerdings Lametta werden“, warnt die Tierärztin. Die leichten, funkelnden Glitzerketten eignen sich aus Sicht der Tiere bestens für wilde Jagdspiele. Doch verfängt sich ein Faden in der Maulhöhle und es werden deshalb Teile davon heruntergeschluckt, kann das Material nicht verdaut werden. Es kommt zur Auffädelung des Darmes. „Ohne Operation verendet so eine Katze“, mahnt die Veterinärin.

Tierbesitzer sollten deshalb beim Anbringen der Weihnachtsdekoration aufmerksam sein. Ein kurzer Gedanke darüber, was der Stubentiger damit anstellen könnte, ist angebracht. So kann manch tragischer Krankheitsfall in der ohnehin teils stressigen Vorweihnachtszeit vermieden werden.

weitere Informationen bei:

Dr. med. vet. Tina Hölscher

Tierärztin bei aktion tier – menschen für tiere e.V.

Mobil: +49 177 2451198
E-Mail: tierarzt[at]aktiontier.org