Ein Gemeinschaftsprojekt von aktion tier und dem Verein Reptilienschutzzentrum Berlin/Brandenburg e.V.

Reptilien

Rautenkrokodil (Crocodylus rhombifer)
Die Reptilien oder Kriechtiere entwickelten sich vor etwa 300 Millionen Jahren aus den Amphibien. Schildkröten und Krokodile sind die ältesten Reptilienarten. Hier ein Kuba- oder Rautenkrokodil (Crocodylus rhombifer). Foto: © aktion tier/Bauer
Zur Klasse der Reptilien gehören im Wesentlichen Schildkröten, Schlangen, Krokodile und Echsen. Das Foto zeigt eine Schildkobra (Aspidelaps scutatus) in Abwehrhaltung. Foto: © Ursula Bauer
Leopardgeckos (Eublepharis macularius)
Alle Reptilien sind wechselwarm. Ihre Körpertemperatur hängt von der Umgebung ab. Daher sonnen sie sich gerne, um sich aufzuwärmen und ihren Körper auf „Betriebstemperatur“ zu bringen. Abgebildet sind Leopardgeckos (Eublepharis macularius). Foto: © aktion tier e.V./Bauer
Griechische Landschildkröte
Reptilien benötigen zur Fortpflanzung kein Wasser und durchlaufen auch kein Larvenstadium wie die Amphibien. Sie legen Eier, wie diese Griechische Landschildkröte auf dem Foto, oder bringen lebende Jungen zur Welt. Foto: © Ursula Bauer
Schnappschildkröte (Chelydra serpentina)
Weltweit gibt es 327 Schildkröten-Arten mit über 200 Unterarten. Hier eine Schnappschildkröte (Chelydra serpentina). Foto: © Ursula Bauer
Galápagos-Riesenschildkröten (Chelonoidis nigra)
Galápagos-Riesenschildkröten (Chelonoidis nigra) werden erst mit ca. 25 Jahren geschlechtsreif und können bis zu 200 Jahre alt werden. Foto: © Ursula Bauer
Eidechse
Eidechsen können sich sehr flink bewegen. Als besondere Schutzmaßnahme können sie in einer Gefahrensituation ihren Schwanz abwerfen. Er wächst später wieder nach, allerdings nur in verkürzter Form. Foto: © Ursula Bauer
Chamäleon
Chamäleons gehören zur Unterordnung der Echsen. Foto: © Ursula Bauer
Kuba- oder Rautenkrokodil (Crocodylus rhombifer)
Die Ordnung der Krokodile (Crocodylia) umfasst die echten Krokodile (crocodylidae, die Alligatoren (Alligatoridae) und die Gaviale (Gavialidae). Das Kuba- oder Rautenkrokodil (Crocodylus rhombifer) gehört zur Familie der Echten Krokodile. Foto: © Ursula Bauer
 
 

Die Klasse der Reptilien ist sehr umfangreich und umfasst unter anderem Schildkröten (Testudinata), Schlangen (Serpentes), Krokodile (Crocodylia) sowie die große Unterordnung der Echsen (Lacertilia, Sauria), zu der etwa 60% aller Reptilien gehören. Diese Unterordnung der Echsen unterteilt sich wiederum in Leguanartige (z.B. Chamäleons, Agamen, Leguane), Geckoartige (v.a. Geckos), Skinkartige (z.B. Gürtelschweife, Eidechsen, Skinke) und Schleichenartige (z.B. Krustenechsen, Warane). Weltweit existieren etwa 7.000 Reptilienarten, die alle Lebensräume mit Ausnahme der Polargebiete besiedeln.

In Deutschland sind lediglich 14 Arten heimisch:

Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)
Zauneidechse (Lacerta agilis)
Kroatische Gebirgseidechse (Iberolacerta horvathi)
Westliche Smaragdeidechse (Lacerta bilineata)
Östliche Smaragdeidechse (Lacerta viridis)
Waldeidechse (Zootoca vivipara)
Mauereidechse (Podarcis muralis)
Blindschleiche (Anguis fragilis)
Schlingnatter (Coronella austriaca)
Ringelnatter (Natrix natrix)
Äskulapnatter (Zamenis longissimus)
Kreuzotter (Vipera berus)
Würfelnatter (Natrix tessellata)
Aspisviper (Vipera aspis).

Zu den häufigen Arten gehören Blindschleiche, Zauneidechse und Waldeidechse. Arten wie Würfelnatter, Europäische Sumpfschildkröte und Aspisviper sind dagegen so extrem selten geworden, dass man sie kaum zu Gesicht bekommt.