Ein Gemeinschaftsprojekt von aktion tier und dem Verein Reptilienschutzzentrum Berlin/Brandenburg e.V.

Eine der Seitenwinder-Klapperschlangen wird vorsichtig mit dem Schlangenhaken aus dem Terrarium geholt. Foto: © aktion tier, Ursula Bauer

Immer wieder sieht sich Marko Hafenberg vom Reptilienschutzzentrum "aktion tier Brandenburg" mit nahezu kuriosen, aber zumeist auch traurigen Tierschutzfällen konfrontiert. Ob Giftschlangen in Mietwohnungen oder Krokodile im Keller, viele Exotenhaltungen sind alles andere als artgerecht. Deswegen weist aktion tier immer wieder auf die dringende Notwendigkeit einer bundesweiten Gefahrtierverordnung hin. Mehrere Bundesländer, darunter Brandenburg, haben jedoch keine entsprechende Verordnung. Dort kann jeder Giftschlangen halten, ohne eine entsprechende Sachkunde oder die Sicherheit der Unterbringungen nachweisen zu müssen.

Einige Fälle mit Exoten, bei denen Marko Hafenberg und aktion tier e.V. aktiv wurden, haben wir hier exemplarisch für Sie zusammengestellt. Weiter Fälle finden Sie auf der Webseite von aktion tier e.V.

Foto: © aktion tier, Ursula Bauer

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Foto: © aktion tier/Bauer

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